Blumenbergkonferenz 2011
Am 21. Juni fanden sich zusammen zur zweiten Blumenbergkonferenz engagierte Bürger, Politiker, Vertreter der vor Ort tätigen Institutionen sowie die Interessengemeinschaft Blumenberg. Neben weiteren Pressevertretern erstmalig auch dabei die Redakteure unserer Website . Mehr als 50 Teilnehmer im Pfarrsaal der katholischen Kirche hörten aufmerksam hin, als der Moderator Klaus-Martin Ellerbrock (Sozialraumkoordinator für den Stadtbezirk Chorweiler) über die Ergebnisse der letzten Konferenz im Oktober 2010 berichtete.
Anschließend waren alle Teilnehmer aufgerufen Schwerpunkte für die nächsten 12 Monate zu setzen. Es wurden 10 Themen benannt und anschließend mit Punkten gewichtet.
Als das wichtigste Thema erwies sich das Problem der mangelnden Sauberkeit in Blumenberg. Die anwesenden Bürger haben vorgeschlagen, dieses Thema gemeinsam mit der IG Blumenberg im Blumenbergtreff anzugehen.
Die Bus-Aktion, die gerade in Blumenberg auf Hochturen läuft, wurde natürlich auch angesprochen und kontrovers diskutiert. Die bei der Konferenz anwesende Bezirksbürgermeisterin, Frau Cornelie Wittsack-Junge (GRÜNE), rief die Blumenberger auf, ihr bürgerliches Engagement in der Sache noch deutlicher zum Ausdruck zu bringen, um den Kölner Stadtrat zur positiven Entscheidung zu bewegen.
Aber auch Themen wie Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, Sicherheit, Angebote für Senioren, bessere Kommunikation, Hundehaltung, wurden genannt.
Zum Schluss der Veranstaltung kam die Frage auf, ob die Blumenbergkonferenz in der jetzigen Form weitergeführt werden soll? Seit Anfang des Jahres findet der monatliche Blumenbergtreff statt. Seit April gibt es darin die Interessengemeinschaft Blumenberg, die Lösungsansätze und Aktionen gemeinsam mit den Bewohnern Blumenbergs formen und umsetzen will.
Redaktion, 29.06.2011
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Kommentare
Mit der Kontaktaufnahme zu Bezirksvertretern hat Blumenberg das Thema Buslinie öffentlich gemacht! Diese sind doch "das kleine Parlament im Stadtbezirk"! Deren Beschlüsse befürworten die Forderung. Ist die Bezirksbürgermeisterin jetzt etwa überfordert wenn sie die Sache an die Ratsmitglieder Kölns durchreicht??? Oder kennen sich die Parteimitglieder untereinander etwa nicht persönlich? Muss der Bürger alles nur mit großem Getöse und Protestaktionen machen?
Lobend erwähnen sollte man dabei das sich ein Bezirksvertreter und ein Ratsmitglied der SPD mit Mitgliedern der Interessengemeinschaft Blumenberg am Rande der Konferenz unterhalten haben. Bürgernähe und transparente Politik, liebe Frau Bezirksbürgermeisterin, sehen anders aus.
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